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KAPITEL EINS
Anleitung f�r das sichere Fahren auf der Stra�e und im Gel�nde
Sch�tzen Sie alle Lager an Ihrem Fahrrad vor Wasser.
Die Metalllager in Ihrem Fahrrad erm�glichen die reibungslose Drehung der
Fahrradkomponenten. Wenn Metalle mit Wasser in Ber�hrung kommen, f�hrt
dies zu Korrosion, wodurch die Lager nicht mehr reibungslos laufen k�nnen.
Wenn irgendwelche Lager an Ihrem Fahrrad in Wasser getaucht werden, bringen
Sie Ihr Fahrrad zur Wartung zu Ihrem H�ndler.
Vermeiden Sie Hochdruckwaschsysteme, z. B. Autowaschanlagen. Durch den
hohen Druck kann Wasser in die Lager gepresst werden.
Benutzen Sie Ihre Bremsen vorsichtig.
Halten Sie immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand
zwischen sich und anderen Fahrzeugen oder Objekten, damit
Sie immer sicher bremsen k�nnen. Stellen Sie den Bremsweg
und die Bremskr�fte auf die jeweiligen Fahrbedingungen ab.
Falls Ihr Fahrrad zwei Handbremsen hat, setzen Sie diese
gleichzeitig ein. Der �berm��ige Gebrauch bzw. der Miss-
brauch einer Vorderradbremse, z. B. das Benutzen nur der
Vorderradbremse im Notfall, k�nnte dazu f�hren, dass das
Hinterrad vom Boden abhebt und Sie die Kontrolle verlieren
(Abbildung 1.21).
Viele Modelle moderner Bremsen sind sehr leistungsf�hig;
sie wurden so konstruiert, dass ein Fahrrad bei nassen oder
schlammigen Bedingungen gestoppt werden kann. Wenn
Sie der Meinung sind, dass Ihre Bremsen f�r Ihre Fahrweise
zu leistungsstark sind, bringen Sie Ihr Fahrrad zu Ihrem
H�ndler und lassen Sie die Bremsen entweder nachstellen oder
das Bremssystem ersetzen.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie bei nassen Bedingungen fahren.
Alle Bremsen funktionieren unabh�ngig von ihrer Konstruktion bei nassen
Witterungsbedingungen nicht so gut wie bei trockenem Wetter. Selbst ordnungs-
gem�� ausgerichtete, geschmierte und gewartete Bremsen erfordern bei nassen
Witterungsbedingungen einen st�rkeren Hebeldruck und l�ngere Bremswege;
stellen Sie sich also auf einen l�ngeren Bremsweg ein.
Nasse Witterungsverh�ltnisse f�hren sowohl f�r Sie als auch f�r Autofahrer
zu einer schlechteren Sicht und Bodenhaftung. Fahren Sie bei geringerer Boden-
haftung langsamer in Kurven hinein, z. B. beim �berfahren von nassen Bl�ttern,
markierten Fu�g�nger�berwegen oder Kanaldeckeln.
Seien Sie bei Gel�ndefahrten besonders vorsichtig.
� Bleiben Sie auf den markierten Wegen.
� Vermeiden Sie Steine, �ste oder Vertiefungen.
� Verwenden Sie auf keinen Fall ein Stra�en- oder Touring-Fahrrad auf unge-
pflasterten Stra�en, Gel�ndewegen oder im Gel�nde.
� Tragen Sie Schutzkleidung, u. a. einen Helm, Augenschutz und Handschuhe.
� Wenn Sie sich absch�ssigem Gel�nde n�hern, reduzieren Sie die Geschwin-
digkeit, verlagern Sie das Gewicht zur�ck und nach unten und benutzen Sie
Hinterbremse mehr als die Vorderbremse.
ACHTUNG
Der Einsatz pl�tzlicher oder exzessiver Bremskraft mit der Vorderbremse
kann dazu f�hren, dass sich Ihr Hinterrad abhebt oder Ihr Vorderrad unter
Ihnen weg rutscht. Sie k�nnen die Kontrolle verlieren und st�rzen. Setzen Sie
beide Bremsen gleichzeitig ein und verlagern Sie w�hrend dem Bremsen das
Gewicht nach hinten.
Abbildung 1.21 - �ber-
m��iger Gebrauch der
Vorderradbremse